Umfrage: Soll die Maklergebühr beim Hauskauf neu geregelt werden?

8 Comments

  • Knulli - 4 years ago

    Es ist unglaublich, wie viel Geld die Makler für so wenig Arbeit bekommen. Für geschätzte 10-20h Arbeit hat er fast 5000 EUR bekommen. Das ist fenab jeglicher Auffassungsgabe normal arbeitender Menschen. Bei uns hat der Makler das größte Haus in der Gegend.
    Warum können Makler nicht wie Handwerker nach einem ANGEMESSENEN Stundenlohn bezahlt werden?
    Für mich sind Makler Parasiten der Gesellschaft.

  • Thomas A. - 4 years ago

    Da ich gerade ein Haus gekauft habe, weiß ich was es bedeutet so ivle Geld abdrücken zu müssen... ich weiß die Arbeit der Maklerin echt zu schätzen, aber es hatte sicherlich nicht den Wert von 11.000 Euro.
    Wieso muss das Gehalt des Maklers denn vom Preis des Hauses abhängen?!
    Die Arbeit ist für Ihn doch gleich, ob das Haus 300.000 oder 500.000 kostet... die Provision könnte also unabhängig davon, wie in anderen europäischen Ländern auch einfach festgelegt bzw. verhandelt werden.

  • A. Fischer - 4 years ago

    Tja, so ein Makler hat es sicher schwer: Da bekommt er schon eine Immobilie vom Auftraggeber - so ganz ohne Kosten - überlassen, dann muss er sie auch noch vermarkten!!!
    Das wären dann bei einem Wert von z. B. 300.000 Euro ein Betrag bei (nur) 2 % von 6.000 Euro so einfach mal für ein paar Besuche mit Kunden oder Inseraten in entsprechenden Medien. Ich frage mich, welches andere Gewerk in so kurzer Zeit so einen Umsatz ohne Einkaufsrechnung generieren kann? Da liegt ja nicht, wie bei Schreinermeister Hobel, das Lager voll mit sauteurem Material, das für den Kunden vor Auftragsbeginn einkauft werden muss. Nein, die Immobilie gibt es einfach so zu verkaufen!
    Allerdings sehe ich auch das Thema: Sollte sich eine Immobilie nicht so schnell oder gar nicht verkaufen lassen, so könnte man eine Gebühr also eine Art Aufwandsentschädigung für den Makler vereinbaren. Ich sehe ein, dass der Makler Aufwand in Form von Inseraten etc. hat. Eine detaillierte Aufstellung dieser Kosten könnte an den Auftraggeber weitergegeben werden. Dieser müsste diese dann korrekterweise übernehmen.

  • Bremer - 4 years ago

    Eine Deckelung auf 2 % würde möglicherweise die Preise noch höher treiben, schließlich ist es der Makler der daran verdienen möchte. Eine Deckelung würde die Gage und damit die Einnahmen schmälern. Der Makler ist so oder so jener welcher die Preise am Ende gerne in die Höhe treibt. (Komme selbst aus der Branche.) Der Kaufpreis darf nicht die Basis sein. Es müssen andere Faktoren gelten oder wenigsten eine große Rolle spielen und von nicht daran verdienenden unabhängigen Personen eine Wertschätzung stattfinden. Eine andere Regelung MUSS her, denn wem bringt es etwas, wenn der Staat dann beibuttern muss, dass sich z.B. eine Familie trauen kann, sich Eigentum zu kaufen. Was für ein Wahnsinn! Es gibt nur einen vernünftigen Weg: Die Preise müssen sich normalisieren!

  • Gerhard Pickelmann - 4 years ago

    Verkäufer sollten Ihre Immobilie selbst vermarkten. Egal, wer den Makler bezahlt, das was er bekommt geht letzten Endes vom zu erzielenden Verkaufspreis einer Immobilie ab. Denn das Budget eines potentiellen Käufers ist begrenzt. Im Übrigen sollte eine Vergütung nach nachprüfbaren Aufwand des Maklers erfolgen. Es ist ein Unding, wenn ein Makler durch die Nennung eines geplanten Hausverkaufes schnell mal Tausende von Euros im 5-stelligen Bereich bekommt.

  • F.Boettger - 4 years ago

    Finanztip hat vergessen zu sagen, dass wenn der Verkäufer die Maklergebühr zahlen muss , der Verkäufer als Privatperson die Maklergebühr nicht steuerlich abschreiben kann.
    Zur Zeit kann jeder Käufer aber die Maklergebühr steuerlich abschreiben.
    Effekt: Mehr Steuereinnahmen wenn der Verkäufer die Maklergebühr zahlen muss.

  • Andre - 4 years ago

    Die Maklerkosten sollten von beiden Kunden geteilt werden, da beide vom Makler profitieren.
    Außerdem sollten Makler mehr wichtige Leistungen erbringen, wie z.B. sind alle Baugenehmigungen vorhanden,

  • Werner Lohan - 4 years ago

    Was soll der Vergleich mit Mietwohnungen? Der Mietpreis ist geregelt, Kosten lassen sich da nur bedingt realisieren.
    Aber beim Kauf trägt der Käufer immer alle Kosten... so lange der Preis am Markt zu erzielen ist. Entweder zahlt er die Provision mit dem Kaufpreis oder halt extra...
    was absurd ist, sind die derzeit hohen Prozente für Makler... eine Gelddruckmaschine... das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag ist nichts weiter als eine Form des Wuchers und meiner Meinung nach sittenwidrig... also runter auf 2% egal wer zahlt...

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