Digitalisierung im Führungsalltag heisst für mich,......

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  • Oliver Schmidt - 3 years ago

    Spannende Frage. Weil ich mich aktuell mit Personalgewinnung in der Altenpflege auseinandersetze weiß ich, dass sich zumindest dieser Markt in einem gigantischen Umbruch, also Paradigmenwechsel, befindet: Millionenschwere Investoren treten auf den Plan, kaufen kleine und mittlere Unternehmen auf und versprechen hohe Löhne. Gleichzeitig gründen Mittzwanziger neue Unternehmen und suchen gleich Personal für Management und Pflege in ganz Deutschland - also offenbar auch mit Investoren im Hintergrund.
    Was das mit Digitalisierung zu tun hat? Die macht's möglich. Das Geschäftsmodell einiger dieser neuen Akteure ist lediglich die Vermittlung von selbstständigen Arbeitskräften - natürlich digital. Tinder für Senioren, Menschen mit Behinderungen, Kranke - und ihre Pflegekräfte und Assistenten. Für das Thema Führung heißt das sehr viel, nämlich dass diese gar nicht mehr, oder nur in einem technischen Sinne stattfindet.
    Für bestehende Unternehmen können wir mit ähnlichen Softwareangeboten uns beispielsweise vorstellen, dass der erste Aufschlag bei der Dienstplangestaltung nicht mehr vom Chef ausgeht, sondern von den Mitarbeitern. Diese tragen ein, wann sie gerne arbeiten würden. Sind dann Lücken zu schließen, muss vielleicht mit Zuschlägen gelockt werden – oder mit der Daumenschraube im Vertrag, die aber beim aktuellen Arbeitsmarkt in der Pflege gar nicht greift. Die Dienstplangestaltung entwickelt sich so eher zu einem „Spiel“ oder zu einer „digitalen Verhandlung“, weg von einer Order. Ob wir das gut oder schlecht finden – das hast Du selbst ja einleitend geschrieben – spielt dabei keine Rolle.
    Beste Grüße! Oliver

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